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Alarmübung 2016

 

Einsatz mit Hindernissen

 

Gemeinschaftliche Alarmübung der Löschzüge Everswinkel und Alverskirchen unter realen Bedingungen


Ev
erswinkel - Es war alles andere als eine gewöhnliche Gemeinschaftsübung, die die Kameraden der Löschzüge Everswinkel und Alverskirchen am Montagabend erwartete. So erfolgte die Alarmierung gegen 18.40 Uhr – und damit etwa 45 Minuten eher gewöhnlich bei Übungsabenden. Sollten sie an diesem Abend also zu einem tatsächlichen Brandeinsatz gerufen worden sein? Des Rätsels Lösung: Das von der Leitung des Löschzugs Everswinkel entwickelte Szenario sollte als so genannte Alarmübung beginnen. Die Einsatzkräfte fuhren – unter realen Bedingungen – zum Gerätehaus.


„Das ist nicht ganz ohne. Es ist natürlich schon etwas anders, wenn man weiß, dass es nur eine Übung ist. So fahren die Kameraden schon deutlich zügiger zum Gerätehaus“, wusste auch Pressesprecher Werner Kortenjann. Grundsätzlich war auch Eile geboten. Immerhin handelte es sich laut Meldung um einen Brand auf dem Hof Vienenkötter in der Bauerschaft Müssingen. „In der Umgebung gibt es weder einen Löschteich, noch ein Hydrantennetz.“ Entsprechend musste die Wasserversorgung mittels Pendelverkehr sichergestellt werden. Hierbei kam auch das GTLF – auch als „Wasserkuh“ bekannt – zum Einsatz. Es fasst 12 000 Liter Wasser und kann in Situationen wie dem am Montag simulierten Szenario wichtige Dienste leisten. Allerdings hatte die „Wasserkuh“ einen recht langen Weg vor sich: Sie steht im Gerätehaus der Feuerwehr Ostbevern, „Natürlich führen auch unsere Fahrzeuge eine gewisse Menge Wasser mit sich, aber das GTLF ist aufgrund des fehlenden Löschteichs extrem wichtig.“


Im Einmündungsbereich zur K 3 befüllte es zwei 5 000 Liter fassende Falttanks. Zwischen diesem Standort und dem Einsatzort lagen allerdings rund 500 Meter, die nun überbrückt werden mussten. „Da ist schon ordentlich Manpower nötig, um die Versorgung sicherzustellen“, so Kortenjann.


Auf der Hofanlage wurde die Drehleiter in Position gebracht, mit Atemschutz ausgerüstete Kameraden suchten unter einer Remise nach vermissten Personen. Nach kurzer Suche konnten die Dummys – trotz dichtem Rauch aus der Nebelmaschine – entdeckt und in Sicherheit gebracht werden.


Währenddessen hätte die „Wasserkuh“ eigentlich ins Gewerbegebiet Grothues fahren sollen, um aus dem dortigen Regenrückhaltebecken Löschwasser zu saugen. Das lief jedoch nicht ganz so reibungslos wie erhofft: Im Umfeld dieses für die Kameraden neuralgischen Punktes parkten Fahrzeuge. „Wir konnten kaum rangieren“, merkte einer der Kameraden achselzuckend an. Entsprechend dauerte es, bis das so wichtige GTLF zur K3 zurückkehren konnte. Das ebenfalls zu diesem Zweck eingesetzte Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) der Everswinkeler Wehr fuhr hingegen mehrmals hin und her; die Wasserversorgung war zunächst gesichert. Allerdings kann das HLF deutlich weniger Wasser transportieren als die so geschätzte „Wasserkuh“. „Aber genau dafür sind solche Übungen da. Im Falle eines echten Einsatzes müssten sie auch eine Lösung finden“, konnte Kortenjann der Situation etwas Gutes abgewinnen. Allerdings schränkte er ein: „Bei einem richtigen Einsatz hätten wir mehr Fahrzeuge für den Pendelverkehr eingesetzt – und notfalls auch Kräfte benachbarter Wehren angefordert.“ Quelle Westfälische Nachrichten

   

 

 

 

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