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Polen Ausflug 2008

Deutsch - polnischer Jugendaustausch vom 30.06. - 12.07. 2008
Everswinkel Zehn Tage voller Gastfreundschaft, Kultur, Spaß und Action erlebte 17 Jugenldiche der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit fünf Betreuern bei der polnischen Partnerfeuerwehr in Przywidz. Organisiert hatten die Fahrt Jugendwart Ralf Rohlmann, Matthias Baum sowie der stellvertretende Kreisjugendwart Carsten Welzel. Die "Straz", wie Feuerwehr auf polnisch heißt, freute sich riesig über den Besuch alter und neuer Gesichter. Die Everswinkeler waren untergebracht auf einem Campingplatz mit See, wo sich die Jugendlichen beim Kanu- und Tretbootfahren gemeinsam unter strahlendem Sonnenschein  vergnügten. Abends kamen dann alle gemeinsam am Lagerfeuer zusammen, und Würstchen zu grillen und sich über das Erlebte auszutauschen. Auch wenn die Verständigung mal ohne Worte, mal auf englisch einigermaßen gut klappte, war immer eine hilfsbereite Dolmetscherin mit dabei. Von Verständigungsproblemen bei einer gemeinsamen Übung der Jugendfeuerwehren war allerdings keine Spur. Ein Brandeinsatz, eine verschüttete Person und die Bergung einer verletzten Person, meisterten die Nachwuchsfeuerwehrleute trotz sprachlicher Barrieren mit Bravour und ernteten Lob und Anerkennung für einen vorbildlichen Einsatz auch von Wehrführer Jörg Welzel, der für einige Tage zu Besuch auf dem Campingplatz war. Als Gastgeschenk hatten die Everswinkeler ihrer Partnerfeuerwehr einen Tischkicker mitgebracht, der sofort von allen begeistert eingeweiht wurde.Begeistert waren Groß und Klein auch von der Survival-Tour durch den polnischen Wald und vom Bogenschießen, das die Polen extra für ihre Gäste organisiert hatten. Auch wenn manch einer an seine Greznen ging, hatten alle viel Spaß bei der Sache.Ein weiteres Ausflugsziel, was bleibenden Eindruck hinterließ, war ein Holzhaus, das auf dem Kopf gebaut wurde. Auch im Inneren des Hauses war alles auf den Kopf gedreht, was den Besuchern buchstäblich den Kopf verdrehte.Beim gemeinsamen Ausflug nach Danzig, konnten alle die beeindruckende Altstadt sowie Kriegs- und Segelschiffe im Hafen bestaunen. Einen der längsten Stege der Welt gab es in der Ostseestadt Sopot zu bestaunen. Ein besonderes Erlebnis für die Jugendlichen war der Besuch der Sonntagsmesse in Przywidz. Nach anfänglicher Skepsis, wurde die Messe zum einmaligen Erlebnis der Völkerverständigung, nicht zuletzt, da der Pfarrer die Besucher auf deutsch als "Unsere Freunde" begrüßte. Denn nicht selten hatten es die Feuerwehrleute mit immer noch präsenten Vorurteilen gegen die Deutschen, aufgrund der deutsch-polnischen Beziehung im Krieg, zu tun. In einem Freilichtmuseum, das die Gruppe gemeinsam besuchte, wurde genau diese deutsch-polnische Geschichte aufgearbeitet. In einem nachgebauten Kriegsbunker konnten hart Gesottene einen Fliegeralarm miterleben, der einem den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen ließ. Detailgetreu konnten Kriegsgefangenenlager und andere Überreste des Krieges besichtigt werden. 

Auf dem Rückweg unterbrachen die Urlauber ihre 15-stündige Fahrt um sich Berlin bei Nacht anzuschauen. Ein krönender Abschluss für eine wieder einmal gelungene Fahrt zu den Freunden der "straz" in Polen.

 
   

 

 

 

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