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Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Everswinkel

Die Anfänge der Feuerwehr in Everswinkel

  
Offene Feuerstellen, strohgedeckte Dächer,
mit Lumpen geflickte Ofenrohre: Gefahrenquellen
gab es viele, und der »rote Hahn«,
wie man Feuersbrünste früher nannte, legte
Jahrhunderte lang immer wieder ganze Dörfer
in Schutt und Asche.
Die ersten Spuren eines organisierten
Brandschutzes finden sich 1824, als man in
Everswinkel eine Ordnung des Feuerlöschwesens
nach dem Vorbild der Nachbargemeinde
Warendorf ausarbeitete. Alle Löschgeräte
wurden in einer Inventarliste verzeichnet,
eine Verteilung der Aufgaben wurde festgelegt.
Sogenannte Spritzenarbeiter bedienten
die Pumpen, die eigentliche Löschmannschaft
rückte mit Spritzen, Brandhaken,
Äxten und Brecheisen dem Brand zu Leibe,
dazu kam noch eine Rettungs- und Wachmannschaft.
Alle übrigen stellten sich in die
Eimerkette, um das nötige Wasser herbei zuschaffen.
 
Aufstellung zum Winterfest
1925 vor dem Saal Mittrup
Die Gerätschaften waren im
Vergleich zu heutigem Löschgerät mehr als
unzulänglich. Und der Personalaufwand mit
39 Mann an jeder Spritze immens.
Diese Feuerwehr war noch keine »freiwillige
« Feuerwehr. Vielmehr war jeder männliche
Einwohner zur Mithilfe verpflichtet.
Soweit die Theorie. In der Praxis brachen
einmal die Kufen an den Schlitten mit den
Wasserbottichen, dann fehlten während
eines Nachtbrandes die Fackeln, dann wieder
waren die Lederschläuche undicht, und von
der 500 Mann starken Pflichtfeuerwehr im
Jahre 1879 waren keineswegs immer alle im
Brandfall zur Stelle.

Neues Gerätehaus vor der
Erweiterung im Baugebiet
Schmaler Kamp
Einweihung 16.09.1979
 
Bild oben und unten
Altes Gerätehaus an der
Bergstraße, erbaut 1937
Einweihung: 26.09.1937
(heute: Johannes Kindergarten)
Mit Schlauchtrockenturm
und 3 Fahrzeugtoren

 

In Süddeutschland hatte sich bereits seit
der Mitte des 19. Jahrhunderts gezeigt, dass
»eine kleine Zahl von Männern, die sich
untereinander einig waren, Großes geleistet,
vieles an Gut und Menschenleben gerettet«
hatten, während Menschenmassen einander
nur im Weg standen. »Für das große und
gefährliche Dorf Everswinkel Einrichtung
einer Feuerwehr sehr zu empfehlen; sonstige
Ausrüstung genügt«, urteilte die Königlich-
Preußische Regierung im März 1881.
Gemeint war damit natürlich die Einrichtung
einer »freiwilligen« Feuerwehr.
Ausgesuchte Mitglieder, Freiwilligkeit,
gründliche Schulung, geeignetes Gerät:
Das waren die Stichworte am Abend der
Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in
Everswinkel. Und dies sind auch heute noch
die Eckpunkte, die eine effiziente und erfolgreiche
Wehr ausmachen.
Im August 1881 kam es dann zu einer ersten
Versammlung von interessierten Männern.
42 meldeten sich zur Aufnahme, wählten aus
ihren Reihen einen Vorstand und bereiteten
die endgültige Gründung der Freiwilligen
Feuerwehr Everswinkel vor.
Im Juni 1882 war es dann soweit – und seither
wird traditionell am Vitusmontag das
Stiftungsfest gefeiert.
Wie es mit der Feuerwehr in Everswinkel
weiter ging, wie sie sich im Laufe der Zeit
entwickelte und veränderte und mit welchen
Schwierigkeiten sie zu kämpfen hatte,
erzählt anschaulich die Chronik »100 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Everswinkel«, die zum
Jubiläum 1982 herausgegeben wurde.
 
Festschrift zum 100 jährigen
Bestehen, März 1982

 
Feuerwehrfahne von 1882,
Vorder- und Rückseite mit
Fahnenband zugefügt zum
100-jährigen Jubiläum 1982

 

Grafiken von: Hugo Schröter
   
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